Kategorienarchiv: Wir testen „Sport“

Der PeKo-Test ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Studie, die rein auf persönlichen Erfahrungen von Petra & Konny beruhen und sollte daher als relativ ernst zu nehmende Auswahlhilfe für andere Kletternullprofis genutzt werden.

Vor einiger Zeit hat sich (spät, aber doch) mein Bewegungsdrang in Gang gesetzt und nun kann ich von diversen Kletterparks nicht genug bekommen… vom Biken mal abgesehen.

Letzten Samstag waren wir nun endlich im größten Abenteuerpark Österreichs. Die Anfahrt inklusive diversen Zwischenstopps war mit vier Stunden zwar etwas „oarg“ (Frauen brauchen nun mal Kaffee-, Rauch- und stille Örtchenpausen), aber es hat sich definitiv ausgezahlt.

Immer wieder mal zieht es uns in gewisse Hallen, wo im Grunde nur eine ungefähr zwei Tonnen Kugel auf einen ca. 3 Kilometer langen Weg ins Nirvana zu zehn unschuldigen Holzmännchen geschickt wird, welche, wenn möglich natürlich alle, brutalst aus dem Weg geräumt werden, sodass das Geschoss im Endeffekt mit lautem Karacho untertauchen kann.

Hätte ja nie gedacht, dass dieser Sport so stressig sein kann, bzw. dass sich sieben Leute so schön in Grüppchen aufteilen können, dass die liebe Konny so ziemlich jeden hinterher hetzt.

Anscheinend hat mir niemand die Daumen gedrückt, denn Petra, Harald & ich sind wieder einmal NICHT in den Genuß gekommen, Rasha aus dem Schlepplift fliegen zu sehen. Was seid ihr für Egoisten?!

An einem unschuldigen Samstag abend hielt ich mal wieder mit Pani eine Quatschingrunde ab. Unser Thema: Wird meine Wenigkeit es am nächsten Tag schaffen, sich zu „Bodystyling“ um 9:30 Uhr aufzuraffen, bzw. wird es Pani schaffen das kleine Konnylein aus dem Bett zu klingeln?

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich mit meinem allerliebsten Dad eine Abmachung getroffen. Sollte meine Wenigkeit es wirklich schaffen 20 (insgesamt dann 40) Kilo leichter zu werden, so wird mir besagter Vater ohne Murren „einmal paragleiten“ spendieren (Kosten: 105,– Euro, plus 13,– Euro die einfache Gondelfahrt auf den hooohen Berg).

Ich war ja eigentlich schon als Kind ein kleiner Kletteraffe – da wunderts einen nicht, wenn ich unbedingt so einen Kletterpark mal besuchen wollte. Und endlich, nach langem Hin und Her, wann, wie, wo und wer mitkommt wars dann am 2. August 08 soweit.

Vor ungefähr zwei guten Wochen (also taufrisch) bin ich auf den Zug aufgesprungen und hab mir Inlineskates gekauft. Die Ersten, die ich mir selbst gönne und die Zweiten nach einer ca. 120 Jahren langen Pause (vielleicht warens auch nur 10 Jährchen – Gott bin ich alt).

19/19