Kategorienarchiv: Jakobsweg

Saint-Jean-Pied-de-Port

Heute geht’s los… endlich … sogar inkl. eines Zwischenstopps am guten „alten“ 😉 Flughafen Berlin Tegel. Ein nettes Frühstücksbuffet mit Filterkaffee musste sein, nachdem mir der Typ am Schalter meinen Rucksack nicht gleich wieder Einchecken wollte: „Ist noch zu früh, kommen Sie in

Ich stehe dazu: Ich war/bin nicht der Hardcore-Pilger und gönnte mir, wenn es der Preis zugelassen hat, auch ab und zu mal ein Doppel- oder Einzelzimmer. Aber von einem Schlafsaal mit 200 Leuten (Jesus y Maria in Pamplona) bis zum Hotelzimmer (Marriott in Burgos) war alles dabei. Und ich bereue nichts… naja, ein paar mehr Nächte ohne Schnarcher wären schon schön gewesen.

Als ich spontan den Entschluss gefasst hab den Jakobsweg zu gehen, war ich mir natürlich in typischer Konny-Manier noch nicht bewusst, was man alles braucht. Angefangen, ganz simpel, mit einem Rucksack. Ich erinnerte mich an meinen Wegfährten, den ich damals mit 14 (!)

Im Nachhinein bin ich doch ein bisschen blauäugig an mein Projekt rangegangen, aber es hat sich alles zum Guten gewendet. Wie sagt man so schön, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn… oder einen ganzen Jakobsweg… Das schöne an diesem Weg ist es, dass es im Endeffekt gar nichts ausmacht, dass man sich nicht groß vorbereitet hat, denn der der Camino Frances gibt dir genau das, was du brauchst – ob du willst oder nicht.

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