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Stadtwanderweg 4

Sonntag, Sonnenschein, 13 Grad – das schrie direkt nach einer Wanderung. Diesmal war der Stadtwanderweg 4 dran, mit Unterstützung und Unterhaltungsfaktor 10. Viel habe ich schon von diesem Weg gelesen. Er soll der schönste, wenn auch kürzeste aller Wiener Wanderwegen sein. Nun ja, in der Kürze liegt die Würze und mit 7,5 km kann man doch auch was anfangen. Vor allem, wenn man ein so tolles Wetter und viel zu lachen hat.

Hameau, Wien

Gleich eine Woche nach unserem ersten Stadtwanderweg 9 – Prater war ich so motiviert, dass ich am kommenden Wochenende den nächsten ausprobieren wollte. Diesmal allein gestartet, aber nicht lange allein geblieben. Man lernt auch beim Wandern schnell Leute kennen. 😉

Flachmann für alle Fälle…

Endlich ist er da; mein Flachmann für alle Fälle im schicken Rot. Meiner Meinung nach ein absolutes "Must-have" beim Wandern :). Bei der nächsten Tour im Februar wird er standesgemäß mit passendem Zirbenschnaps eingeweiht.

Heuer haben zwei Freundinnen und ich uns vorgenommen, die gesamten Stadtwanderwege Wiens abzuwandern. Da wir alle auf dem selben Konditionslevel sind, nämlich „null“, haben wir uns entschieden, mit dem leichtesten anzufangen.

„Wir gehen wandern!“- Oft gesagt, selten gemacht. Aber warum eigentlich? Meist ist die Entfernung zur gewünschten Tour dran schuld – offiziell zumindest. Damit das keine Ausrede mehr sein kann haben ein paar Freundinnen und ich uns heuer vorgenommen, alle Wiener Stadtwanderwege auszuprobieren.

… oder man machts wie ich und nimmt sich einfach das Bike. Und wenn folgende Punkte beachtet werden, kommt man bei der Rückkehr so richtig schön fertig an.

Meine Damen … meine Herren … es ist soweit. Das liebe Konnylein hat die magische 50er-Grenze endlich überschritten und darf nun das Ergebnis in vollen Zügen feiern!!

Zugegeben, es war teilweise echt hart, wenn gewisse Leute vor einem eine Eitrige, eine Pizza, ein Dürüm, einen Big Mac, einen Donout oder sonst was verdrückten und ich sabbernd daneben stand… schließlich bin ich, wie jeder wohl weiß, kein Kostverächter.

Vor einigen Jahren habe ich das berühmt berüchtigte Geocachen entdeckt. Damals, als Smartphones noch nicht so bekannt und Wegbeschreibungen noch ausdruckt wurden… … Herumschawenzeln in der Pampa  mit einem Papier in der Hand, oder, wenn man Hightech zur Hand hatte, ein GPS-Gerät mit kryptischen Pfeilen und unverständlicher Dateneingabe. Trotz meinem Hang zur Technik… diese Dinger sind mir suspekt… und hässlich. 

Knappe vier Tage durfte ich eine wirklich gemütliche Almhütte auf 1500m Höhe mit meiner Family auf dem Tschiernock teilen. Mein Geheimtipp für Cityleute, die mal „wirklich“ Ruhe haben wollen – denn das Einzige, dass man dort oben am Morgen hört sind buchstäblich die Vöglein leise zwitschern und die Stiere auf der Weide gleich nebenan röhren (oder wie auch immer das heißt).

Dass mein Vater ein berühmt berüchtigter Mountainbiker ist, ist nichts Neues.

Kopfschüttelnd hab ich immer vernommen, er habe die Großglockner Hochalpenstraße (von beiden Seiten) bezwungen, den Neusiedlersee in einer unglaublichen Zeit umrundet und sonst etliche Berge, Hügel, Erhöhungen etc. nur mit dem Bike (ohne Motor!!) bezwungen hat.

10/19