Kategorienarchiv: Alltagshoppalas…

Als ich spontan den Entschluss gefasst hab den Jakobsweg zu gehen, war ich mir natürlich in typischer Konny-Manier noch nicht bewusst, was man alles braucht. Angefangen, ganz simpel, mit einem Rucksack. Ich erinnerte mich an meinen Wegfährten, den ich damals mit 14 (!) bei meiner Pfadfinder Reise Nacht Irland hatte. Ich meine er war glatt größer als ich und hatte ein gefühltes Stahlgerüst, das ihn (und mich) in Form hielt… ja, ich war auch eine Zeit lang Pfadfinderin. Ich entschied mich nicht nach ihm zu suchen, hieß es doch überall im Internet, dass der Rucksack so leicht wie möglich sein solle. Überhaupt alles sollte leicht sein… schließlich musst du es ja 800 km schleppen.

Die Paket(tor)tour

Manche kaufen mehr, manche weniger, aber sehr viel tun es: Online shoppen – gehört heutzutage ja zum Alltag. Ich bin, was online einkaufen betrifft, Eine der anfälligsten Kaufsüchtler schlechthin. Leider kommt es dann auch mal vor, dass am selben Tag drei verschiedene Pakete ankommen können.

In den nächsten Tagen folgt ein ausführlicher Beitrag zum Thema „Was braucht man zum Drechseln eigentlich?“, damit wir mal sanft in das Thema starten ;).

Heuer haben zwei Freundinnen und ich uns vorgenommen, die gesamten Stadtwanderwege Wiens abzuwandern. Da wir alle auf dem selben Konditionslevel sind, nämlich „null“, haben wir uns entschieden, mit dem leichtesten anzufangen.

Seit mittlerweile ….drei ?… ja, drei Jahren (wie die Zeit vergeht), kommt, sobald es draußen kälter wird und der Herbst anklopft, in mir die Leidenschaft hoch wieder zur Häkelnadel zu greifen. Natürlich mit links, denn mit der rechten Hand bekomme ich so gut wie nichts hin.

Könnt ihr euch vorstellen – mit 33 war ich noch Jungfer. Festival-Jungfer um genau zu sein. Keine Ahnung warum ich es nie zu einem Festival wie Nova Rock, Rock am Ring oder Frequency geschafft habe, aber heuer sollte es endlich mal ein erstes Mal geben. 

Meine Damen … meine Herren … es ist soweit. Das liebe Konnylein hat die magische 50er-Grenze endlich überschritten und darf nun das Ergebnis in vollen Zügen feiern!!

Zugegeben, es war teilweise echt hart, wenn gewisse Leute vor einem eine Eitrige, eine Pizza, ein Dürüm, einen Big Mac, einen Donout oder sonst was verdrückten und ich sabbernd daneben stand… schließlich bin ich, wie jeder wohl weiß, kein Kostverächter.

Vor einigen Jahren habe ich das berühmt berüchtigte Geocachen entdeckt. Damals, als Smartphones noch nicht so bekannt und Wegbeschreibungen noch ausdruckt wurden… … Herumschawenzeln in der Pampa  mit einem Papier in der Hand, oder, wenn man Hightech zur Hand hatte, ein GPS-Gerät mit kryptischen Pfeilen und unverständlicher Dateneingabe. Trotz meinem Hang zur Technik… diese Dinger sind mir suspekt… und hässlich. 

… was ergibt das? Genau, tagelange Diskussionen, verzweifelte Verkäufer, die sich leise wieder verdrücken, neugierige Schaulustige, eine viel zu große Auswahl und – das Schlimmste an dem Szenario – zwei unterschiedliche Meinungen.

Ich gebe zu, meine Wenigkeit liebt Ikea, Lutz, Kika & CO heiß und innig, langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, dass diverse Möbelhäuser mit Therapeuten einen geheimen Pakt geschlossen haben, um die Kundschaft – vorzugsweise natürlich das „schwache“ Geschlecht – in beiden Geschäftsbranchen zu vergrößern.

Also ich hab ja schon viel ausprobiert und man kann nicht sagen, ich wäre ein Schisser … Fallschirmspringen, Paragleiten, Canyoning, Achterbahnen… alles schon gemacht…  NIE wurde mir schlecht. 

10/25